Kontakt
AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Chefarztsekretariat
Sarah Wagner

Wilhelm-Epstein-Straße 4
60431 Frankfurt am Main

(069) 95 33 - 40 00

(069) 95 33 - 40 02

psych.mk@fdk.info

Ihr Ärzteteam
Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Fehr

Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Fehr

Chefarzt

Dr. med. Peter Wagner

Dr. med. Peter Wagner

Leitender Arzt Gerontopsychiatrie

Jens Garczarek

Jens Garczarek

Leitender Oberarzt

Psychische Erkrankungen wirkungsvoll behandeln

Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Suchtkrankheiten zählen zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Sie sind jedoch gut behandelbar. So wurden in den vergangenen Jahren wirkungsvolle Therapien für viele dieser Erkrankungen entwickelt, die wir am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS anbieten.

Wir decken dabei das gesamte Spektrum der psychischen Erkrankungen des Erwachsenenalters ab, wobei unsere besonderen Kompetenzen in den Bereichen Depressionen, Psychosen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und Alterserkrankungen liegen. 

Das diagnostische und therapeutische Angebot der Klinik wird durch eine spezielle Gerontopsychiatrische Abteilung › ergänzt. In der Gerontopsychiatrie behandeln und beraten wir ältere Patienten (meist über 65 Jahre), die an einer psychiatrischen Störung leiden.

Je nach Behandlungsbedarf und Lebenssituation erfolgt die Behandlung voll- oder teilstationär, in Einzelfällen auch ambulant. Das therapeutische Angebot unserer Tagesklinik steht Patienten fünf Tage pro Woche tagsüber zur Verfügung. Dementsprechend müssen sie so stabil sein, dass sie die Abende und Wochenenden in ihrer eigenen Wohnung beziehungsweise bei ihrer Familie verbringen können. Es empfiehlt sich daher, eine Tagesklinik in räumlicher Nähe zum Wohnort auszuwählen.

Die Auswahl der Therapie richtet sich nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Daher kommen neben biologisch-psychiatrischen immer auch psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz. Da wir Wert auf eine partnerschaftliche Behandlungsplanung legen, berücksichtigen wir dabei selbstverständlich die individuellen Wünsche unserer Patienten.

In unserer Psychiatrischen Klinik stehen auf insgesamt fünf Stationen 90 vollstationäre sowie 20 teilstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. Wir nehmen für die nordwestlichen Frankfurter Stadtteile die psychiatrische Pflichtversorgung wahr. Dabei richtet sich unser Behandlungsangebot jedoch nach Möglichkeit an alle Bürger der Stadt Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

Ärzteteam

Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Fehr
Chefarzt
christoph.fehr@fdk.info
 

Dr. med. Peter Wagner
Leitender Arzt
Gerontopsychiatrie
 

Dr. med. Gerold Höver
Oberarzt
 

Dr. med. Julia Jungnickel
Oberärztin
 

Bernhard Wirtz
Leitender Psychologe

Dr. med. Jens Garczarek
Leitender Oberarzt

Dr. med. Markus Friedberger
Oberarzt

 

Dr. med. Maxie Kneist
Oberärztin
 

Dr. med. Sonja Thiemann
Oberärztin
 

Leistungsspektrum

In unserer Klinik gibt es Schwerpunktstation, die auf bestimmte psychische und psychosomatische Erkrankungen spezialisiert sind.

Depressionen und Emotionsregulationsstörung

Die Station 31B bietet spezielle Therapieoptionen für Patienten mit affektiven Störungen und Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Störungen. Neben speziell ausgerichteten Einzelgesprächen bieten wir unseren Patienten Therapiemöglichkeiten in Basisgruppen und einer Skills-Gruppe. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Gefühlen und Anspannung sowie die Verhaltensanalyse und -modifikation.

Die medikamentöse Therapie orientiert sich an den momentan gültigen Leitlinien, zusätzliche nicht-medikamentöse Therapieoptionen wie Elektrokonvulsionstherapie stehen zur Verfügung.

Das Konzept basiert, soweit möglich, auf einer aktiven Mitarbeit und ist eng mit weiterführenden teilstationären und ambulanten Weiterbehandlungsmöglichkeiten verzahnt.

Suchterkrankungen

Die Station 32A ist eine offen geführte Station. Behandelt werden alkoholabhängige Patienten (auch mit Begleiterkrankungen), Patienten mit Abhängigkeit von illegalen Drogen und Patienten mit allgemein-psychiatrischen Störungen.

Der therapeutische Schwerpunkt der Station liegt auf der qualifizierten Entzugsbehandlung suchtkranker Patienten. Ziel der Behandlung ist es, den körperlichen, psychischen und sozialen Zustand der Betroffenen zu verbessern und die Patienten zu einer weiterführenden Therapie zu motivieren.

Die medikamentöse Entzugsbehandlung wird durch eine verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppen- und Einzeltherapie und durch eine umfassende Diagnostik auf Folgeerkrankungen ergänzt. Die Betreuung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, psychiatrischen Fachkrankenpflegern, Gesundheits- und Krankenpflegern, einem Sozialarbeiter sowie Ergo- und Physiotherapeuten.

Wir arbeiten eng mit Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, niedergelassenen Ärzten, Suchtfachkliniken sowie psychiatrischen und nicht-psychiatrischen Kliniken im Umfeld zusammen. Somit steht unseren Patienten eine Verzahnung unterschiedlicher Behandlungsangebote zur Verfügung. Die Aufnahme zur Alkoholentzugsbehandlung erfolgt in der Regel nach telefonischer Voranmeldung. Die Aufnahme zur Entzugsbehandlung von illegalen Drogen ist nur nach einem Vorgespräch in unserer Ambulanz möglich.

Zu den eingesetzten Therapieverfahren der Opiatentzugsbehandlung gehören u. a.:

  • opiatgestützte Entgiftungsbehandlung mit Buprenorphin oder Levo-Methadon (kann nur im Rahmen einer geplanten Aufnahme erfolgen)
  • nicht opiatgestützte Entgiftungsbehandlung mit Clonidin und symptombezogener Begleitmedikation

Es ist uns ein Anliegen, unsere Patienten bestmöglich über die hier im Haus eingesetzten therapeutischen Verträge und Absprachen zu informieren. Darum schließen wir jeweils Therapieverträge mit unseren Patienten:

  • Therapievertrag für alkoholabhängige Patienten (PDF) ›
  • Therapievertrag für opiatabhängige Patienten (PDF) ›

Psychiatrische Tagesklinik

Die Tagesklinik behandelt Patienten mit psychischen Erkrankungen, bei denen eine stationäre Therapie nicht erforderlich erscheint, eine ambulante Behandlung aber unzureichend wäre. Zudem kann sie Betroffenen helfen, nach einer stationären Behandlung wieder in den Alltag zurückzufinden. So verbringen unsere Patienten der Tagesklinik die Nächte und Wochenenden zu Hause.

Unser Therapiekonzept vereint pharmakologische Ansätze mit einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ausrichtung. Wir behandeln vor allem Betroffene mit affektiven Störungen (z. B. Depressionen), Psychosen, Angst- und Zwangsstörungen, Belastungsreaktionen und Persönlichkeitsstörungen. Unsere Patienten sind bereit, aktiv an ihrer Behandlung mitzuarbeiten und leben im Versorgungsgebiet unserer Klinik. Die Aufnahme von akut suizidalen Patienten oder eine Alkohol- oder Drogenentgiftung sind in der Tagesklinik nicht möglich.

Unser Team setzt sich aus verschiedenen Berufsgruppen zusammen. So können wir unseren Patienten eine multimodale Behandlung bieten. Dazu gehören u. a. störungsspezifische und - übergreifende Gruppenangebote, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Einzelgespräche und sozialtherapeutische Beratung.

Informationstermine in der Tagesklinik

Bei Interesse können Sie sich über die Angebote unserer Tagesklinik informieren und zu einem unserer Informationstermine kommen. Diese finden immer mittwochs um 13.00 Uhr im Stationszimmer der Tagesklinik statt.

Telefonische Voranmeldung unter T (069) 95 33 - 40 60.

Die Tagesklinik befindet sich im Erdgeschoss der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und ist werktags zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet.

Psychiatrische Institutsambulanz

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) übernimmt die ambulante Versorgung von psychisch erkrankten Menschen, die wegen Art, Schwere oder Dauer der Erkrankung ein krankenhausnahes Versorgungsangebot benötigen. Sie gehört zur Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUSES. 

Neben der Sicherstellung einer längerfristigen Behandlungskontinuität hat die Behandlung in unserer PIA vor allem die Verkürzung und Vermeidung stationärer Aufenthalte zum Ziel. Sie bietet Patienten die Möglichkeit einer multiprofessionellen Betreuung durch ein Team von Ärzten, psychiatrischen Fachkrankenpflegekräften, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und Arzthelfern.

Unser Behandlungsangebot richtet sich vor allem an Patienten mit psychischen Erkrankungen, bei denen eine ambulante Versorgung in einer Facharztpraxis nicht ausreicht. Das betrifft vor allem Erkrankungen wie akute und chronische Psychosen, affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen, schwere Angst- und Zwangsstörungen, Suchterkrankungen, psychische Erkrankungen im Alter und akute Krisenzustände.

Wir legen auch besonderen Wert auf die Kontaktpflege zu den komplementären Einrichtungen im Gemeindepsychiatrischen Verbund. Derzeit behandeln wir jährlich ca. 2.000 Patienten in unserer Ambulanz.

Außerdem arbeiten wir eng mit dem angegliederten AGAPLESION MEDIZINISCHEN VERSORGUNGSZENTRUM › zusammen, das auch Therapien im Fachbereich "Psychiatrie" anbietet.

Bitte beachten Sie:

Eine Vorstellung kann in der Regel nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter T (069) 95 33 - 40 41 und mit einer Überweisung durch Ihren Hausarzt oder Psychiater erfolgen. Eine Behandlung ist nicht möglich, wenn Sie gleichzeitig bei einem niedergelassenen Psychiater oder Psychotherapeut in ambulanter Behandlung sind.
 

Privatambulanz Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Fehr

Privatpatienten und Selbstzahler können auch das psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungsangebot der Chefarztambulanz nutzen.

Terminvereinbarung unter: T (069) 95 33 - 40 00

 

Trauma-Netzwerk für Opferbetreuung und Opfersoforthilfe

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gehört zum OEG-Trauma-Netzwerk für Opferbetreuung und Opfersoforthilfe in Hessen und bietet eine zeitnahe Traumatherapie. Ziel ist es, bei psychischen Traumata, die durch Gewalttaten hervorgerufen werden, so früh wie möglich Maßnahmen der Krisenintervention einzuleiten. Dauerhafte seelische Störungen sollen so vermieden beziehungsweise gemildert werden. Jeder Erwachsene, der innerhalb Hessens Opfer einer Gewalttat geworden ist und einen Antrag auf Opferentschädigung gestellt hat oder noch stellen möchte, kann unsere Klinik aufsuchen. Sofern notwendig, erhalten Betroffene hier sofort therapeutische Hilfe beziehungsweise binnen vier Wochen nach der ersten Kontaktaufnahme.

Terminvereinbarung unter: T (069) 95 33 - 40 41

Gerontopsychiatrische Abteilung

Seit Mai 2016 wird das diagnostische und therapeutische Angebot der Klinik durch unsere gerontopsychiatrische Abteilung mit ambulanter, voll- und teilstationärer Versorgung ergänzt.

Mehr Informationen zur Gerontopsychiatrie finden Sie hier ›.

Informationen zur Aufnahme

Stationäre Aufnahme

 
Bitte kontaktieren Sie zur Planung einer stationären Aufnahme den Aufnahmearzt der Klinik. Sie erreichen ihn über die Anmeldung der Psychiatrischen Notfallambulanz:

T (069) 95 33 - 66 714

In einer Krisensituation erreichen Sie außerhalb der Dienstzeiten den diensthabenden Arzt über die Zentrale des AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUSES:

T (069) 95 33 - 0

 

 
 

Teilstationäre Aufnahme
 

Die teilstationäre Aufnahme ist nach erfolgter Teilnahme an einem Vortermin möglich.

Jeweils mittwochs
um 13.00 Uhr

Terminvereinbarung unter:
T (069) 95 33 - 40 60

 
 
 
 
 
 
 
 

Psychiatrische Institutsambulanz


Für Menschen in besonderen Krisensituationen oder auch mit schwierig zu behandelnden psychischen Erkrankungen steht das ambulante Angebot der Psychiatrischen Institutsambulanz zur Verfügung. Bitte bringen Sie zum Erstgespräch – wenn möglich – eine fachärztliche Einweisung mit.

Montag bis Donnerstag:
8.30 - 12.30 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr

Freitag:
8.30 - 12.30 Uhr
13.30 - 14.30 Uhr

Terminvereinbarung unter:
T (069) 95 33 - 40 41

Privatambulanz
 

Für Privatpatienten und Selbstzahler stehen die Angebote der Chefarztambulanz und der Privatstation (Station 32B) zur Verfügung.

Montag bis Freitag:
8.00 bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarung unter:
T (069) 95 33 - 40 00

Weitere Informationen

Einladung zum Borderline-Trialog

Der Trialog ist ein offenes Forum und richtet sich an Menschen, die selbst, als Angehörige oder als professionelle Helfer mit der Herausforderung" Borderline" zu tun haben. Sie finden sich in einer Gesprächsrunde auf gleicher Augenhöhe zusammen. Dort besteht die Möglichkeit, in einem neutralen Rahmen über Erfahrungen zu sprechen, Wissen auszutauschen und Ideen zur Selbsthilfe zu entwickeln.

 

Termin: Jeden 2. Dienstag im Monat um 18.00 Uhr.

Wo: Aula im Konferenzzentrum des AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUSES, Haus F

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einladung zum Treffpunkt Alkoholabhängigkeit

Der Treffpunkt Alkoholabhängigkeit unterstützt und hilft Betroffenen dabei, sich gemeinsam mit dem Thema Alkoholsucht auseinanderzusetzen. Die offene Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen mit Alkoholproblemen, die rückfallgefährdet sind, die sich nach einer stationären Behandlung neu orientieren möchten, die bereits abstinent leben oder sich für ein abstinentes Leben entschieden haben.

 

Termin: Jeden Mittwoch um 16.30 Uhr.

Wo: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Haus C, Raum C322

Voraussetzung zur Teilnahme ist ein nüchternes Erscheinen. Der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit und ohne Anmeldung möglich.

Patientenveranstaltungen und Fortbildungen

  • Die Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik bietet regelmäßig Veranstaltungen für Patienten, Angehörige und Interessierte an.
    Aktuelle Termine finden Sie hier ›.
  • Eine Übersicht über aktuelle Fortbildungen der Klinik finden Sie hier ›.

Flyer der Klinik

Flyer Psychiatrische Tagesklinik

Flyer Psychiatrische Institutsambulanz

Flyer Borderline Trialog
 

Flyer Treffpunkt Alkoholabhängigkeit

Flyer Gerontopsychiatrie

Flyer Patientenaufnahme

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